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Nachhaltigkeit Technologie

IG Ökosiedlung Hochdorf

Innovatives Raumkonzept im Gleichgewicht zwischen Individuum und Gemeinschaft, ökologische Baustrukturen in modernem Design, günstiger Wohnraum, hohe Lebensqualität mit Mehrwert für die Gesellschaft. So stelle ich mir ein zukunftsgerichtetes Bauprojekt vor.

Dem Seetal fehlt ein ökologisches Bauprojekt mit Ausstrahlung. Die Interessengemeinschaft IG Ökosiedlung Hochdorf beabsichtigt die Initiation eines ökosozialen Überbauungsprojekts mit gemeinnützigem Charakter.

Ziel ist ein Gesamtprojekt, das den verschiedenen Aspekten des Lebens gerecht werden kann. So sollen wichtige Bereiche des täglichen Lebens in einer gemeinschaftlichen Nachbarschaft vereint werden. Landwirtschaftliche Produktion, Wohnen, Bildung, Erholung, Arbeit und zwischenmenschliche Begegnungen sind wichtige Elemente in einer Gemeinschaft. Soziale und ökologische Werte spielen eine zentrale Rolle. Auch spirituelle und geistigen Werte müssen integriert sein, ohne eine Ideologie oder Konfession im Expliziten zu vertreten.

Gesamtprojekt, das den verschiedenen Aspekten des Lebens gerecht werden kann.

Das Bauprojekt soll eine gemeinnützige Genossenschaft übernehmen. Diese schafft mit dem Bau von neuen Räumen, eine Vielzahl von verschiedenen Wohnungen wie, WGs, Familienwohnungen, Alterswohnungen und Kleineren Wohneinheiten eine breite soziale Durchmischung. Bei der Zusammensetzung wird auf Alter, Herkunft und Hintergrund geachtet, damit eine harmonische Gemeinschaft entstehen kann.

Die Baustruktur soll möglichst naturnah mit Materialien aus der unmittelbaren Umgebung erstellt werden. So kann mit dem Holz aus dem angrenzenden Wald, dem Stroh vom Feld und dem Lehm aus dem Aushub gebaut werden. Im Projekt werden die Konzepte der 2000 Watt Gesellschaft umgesetzt. Die Raumanordnung, Infrastruktur und verwendeten Materialien werden nach Kriterien der Nachhaltigkeit gewählt. Gemeinsam genutzte Räume wie Grossküche, Gemeinschaftsraum, Bibliothek, Waschküche etc. ermöglichen es den individuell genutzten Raum zu reduzieren, ohne dass auf etwas verzichtet werden muss.

Die Genossenschaft soll mit unterschiedlichen Institutionen und Partnern zusammenarbeiten. So könnten Kooperationen mit dem angrenzenden Hof, der Klostergemeinschaft, der Gemeinde, der Schule, den Pflegeheimen und dem Asylwesen entstehen und gemeinsame Interessen und Bedürfnisse ausgearbeitet und weiterentwickelt werden. Ziel ist eine möglichst durchmischte und breite Zusammenarbeit um somit den Nutzen der Ökosiedlung möglichst vielen Mitmenschen zugänglich zu machen.

Beispiele für ein solches Projekt

Kalkbreite in Zürich

Untergrundhof Emmenbrücke

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