Yoga

Bist du noch gestresst oder meditierst du schon?

Ein altes östliches Sprichwort besagt: Du sollst jeden Tag 20 Minuten meditieren. Ausser, wenn du sehr beschäftigt bist. Dann besser eine Stunde!

Wie wahr! Wer sich eine regelmässige Praxis aufgebaut hat, wird dies bestätigen. Schaut man sich Kurse von Stress- und Burnout-Präventionen an, stellen oft Achtsamkeitstraining oder Meditation einen zentralen Bestandteil des Programms dar.

Zurecht, denn die geistige Schulung ist von enormer Wichtigkeit, wenn man ein selbstbestimmtes Leben führen und nicht Spielball seiner sozialen Umgebung und der Gesellschaft sein will! Die Anforderungen an den modernen Menschen sind enorm und haben schon fast ungesunde Züge angenommen. Das Rad der Gesellschaft dreht sich immer schneller und da mitzuhalten bereitet so einigen Schwierigkeiten.

Was Meditation bei mir bewirkt (hat)

Doch was sind denn die Vorteile einer regelmässigen Meditationspraxis und wie zeigt sich dies im Alltag? In der folgende Liste sind Erfahrungswerte aus meiner eigenen Erfahrung aufgeführt:

  • Gelassenheit wird zu einer Grundstimmung.
  • Der Umgang mit Stress und Druck wird einfach(er).
  • Ängste haben immer weniger Macht über dich.
  • Dein eigener Handlungsspielraum nimmt enorm zu.
  • Dein Geist wird ruhiger und deine Gedanken klarer.
  • Du kannst dich besser konzentrieren und fokussieren.
  • Die Kreativität steigert sich, neue Lösungsansätze werden schneller gefunden.
  • Du erkennst deine eigenen Denk- und Verhaltensmuster.
  • Du lässt dich nicht mehr so einfach beeinflussen.
  • Du entwickelst ein gesundes Selbstvertrauen und erkennst deine Stärken.
  • Die Wahrnehmung und Bewusstheit nimmt zu.

Die Liste ist weder vollständig noch abschliessend. Die Wirkungen von Meditation auf den Geist sind mannigfaltig und zahlreich. In den letzten zwei bis drei Jahrzehnten hat die Forschung im Bereich der Neurologie viele Erkenntnisse bestätigt, die den östlichen und westlichen Traditionen längst bekannt sind.

Wie uns Stress und Angst lähmt

So wurde zum Beispiel erforscht wie sich Stress auf das Angstzentrum (die Amygdala) im Gehirn und im Körper allgemein auswirkt. Bei Stressreaktionen werden Hormone ausgeschüttet, die den Körper regelrecht vergiften. Das Hirn wird in diesem Zustand vom Angstzentrum regiert, das negative und überholte Verhaltensmuster aktiviert. Oft kennen wir dann nur Ohnmacht, Flucht oder Angriff. In diesen Momenten ist unser Geist nicht fähig kreative, lösungsorientierte Ansätze zu liefern sondern verfällt in ein altes und oft destruktives Verhaltensmuster.

Mit wenigen Massnahmen zu enormer Leistungssteigerung

Achtsamkeitstraining und Meditation aktiviert die höheren neuronalen Netzwerke. Wie ein Muskel trainiert werden kann, funktioniert dies auch mit dem Gehirn. Damit die negativen Verhaltensmuster ausgeschaltet werden können müssen zuerst die höheren Gehirnareale aktiviert und ausgebildet werden. Das klingt nach viel Arbeit, aber nach nur schon acht bis zehn Wochen Übung können riesige Fortschritte festgestellt werden. Mit ein bisschen Training hat Stress keine Chance mehr, Angstzustände verschwinden und die Kreativität gelangt auf ein neues Niveau.

Entdecke die Vorteile selbst für dich

Für Neugierige und Anfänger habe ich eine kleine Anleitung. Du kannst diese auch als MP3 auf dein Handy laden und ausprobieren.

Für Entschlossene und Menschen, die bereits Erfahrung mit Yoga und Spiritualität haben, biete ich meinen neuen Kurs Raja-Yoga an.

Für alle, Anfänger, Neugierige und erfahrene Yogis veranstalte ich jeweils am letzten Montag im Monat eine Gruppenmeditation. Weils in der Gruppe schöner ist und die Gruppendynamik hilft nochmals schneller und tiefer abzutauchen.

Ich wünsche viel Erfolg beim Üben, ES LOHNT SICH AUF JEDEN!

 

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